In dieser Sektion werden die wichtigsten Charaktere in Arda vorgestellt. Zwar sind Valar oder der Jagdhund Huan weniger als "Personen" zu bezeichnen, sie werden aber trotzdem hier aufgeführt, damit alles auch schön kompakt bleibt :-). Ihr werdet Euch sicher fragen, wo denn z.B. Baumbart, Earendil, Elendil, Isildur, oder ähnliche Heldenfiguren geblieben sind. Ich versuche, die Homepage ständig zu erweitern, die Charaktere werden also mit Sicherheit irgendwann dazukommen....





Alatar Aragorn Arwen Beren Bilbo Boromir Denethor
Elrond Feanor Fingolfin Finwe Frodo Galadriel Gandalf
Gimli Gollum Huan Hurin Legolas Luthien Manwe
Melkor Meriadoc Peregrin Pallando Radagast Sam Saruman
Sauron Theoden Tom Bombadil Tuor Turin Ulmo Yavanna





Alatar

Siehe Sektion Istari unter Alatar.

Aragorn

Aragorn wurde 1. März 2931 des Dritten Zeitalters geboren. Er wuchs zusammen mit seiner Mutter Gilraen in Bruchtal auf, nachdem sein Vater 2933 erschlagen wurde. Als Thronerbe Gondors galt es, ihn zu schützen, und er bekam den Name Estel ("Hoffnung"). Als Aragorn 20 Jahre alte wurde, verriet ihm Elrond, welcher Aufgabe er sich stellen musste und übergab ihm das zerbrochene Schwert Narsil, mit dem sein Vorfahre Isildur den Ring von Saurons Hand schnitt. Zu erwähnen ist noch, dass er bei seinen Streifzügen um Bruchtal auf Arwen, die Tochter Elronds traf. Er nannte sie aufgrund ihrer schwarzen Haare und ihrer unglaublichen Schönheit Tinúviel. Sie verliebten sich ineinander, so wie damals Beren und Luthien. Doch Elrond gab ihm zu verstehen, er müsse sich erst noch als würdig erweisen. 5 Jahre später lernte er Gandalf kennen. Aragorn kämpfte in ganz Mittelerde und vollbrachte viele Heldentaten. Im Jahre 2980 verlobte er sich mit Arwen auf dem Cerin Amroth. Elrond stellte ihm daraufhin eine schwere Aufgabe, genauso wie König Thingol von Doritah Beren, um Luthien zu bekommen. Aragorn sollte die Königreiche der Menschen wieder vereinen. Später half er Gandalf, Gollum zu suchen und nahm an der Reise der Gefärten teil. Er wanderte durch die Pfade der Toten und kämpfte in vielen Schlachten. Am 1. Mai 3019 wurde Aragorn, nachdem der Ringkrieg gewonnen worden war, gekrönt und heiratete Arwen. Im Alter von 210 Jahren starb er und sein Sohn Eldarion trat sein Erbe an, als König der vereinigten Königreiche Gondor und Arnor.

Arwen

Arwen, auch Undómiel, der Abendstern genannt, wurde im Jahre 241 des Dritten Zeitalters geboren. Sie war die einzige Tochter von Elrond und Celebrian und die Enkelin von Earendil und Galadriel. Sie war eine Halbelbin und entschied sich durch die Heirat mit Aragorn im Alter von 2778 Jahren ein sterbliches Leben anzunehmen. Nach der Heirat lebte sie zusammen mit ihrem Mann in Minas Thirith. Nach Aragorns Tod im Jahre 120 VZ ging sie nach Lorien. Sie wurde auf dem Cerin Amroth bestattet, 2900 Jahre alt.

Beren

Beren wurde als Sohn Bahahirs und Emeldir im Jahre 435 des ersten Zeitalters geboren. Er ist der Held des Elbenliedes von Beren und Lúthien. Er wurde zu einem starken Kämpfer und streifte durch Beleriand bis nach Doriath, wo er im Jahre 465 Lúthien traf, die er Tinúviel (Nachtigall)nannte. Im Frühjahr 466 wollte Beren bei Thingol, dem König der Elben von Doriath, um die Hand der Schönen anhalten. Dieser wollte nicht, sagte aber zu falls Beren folgende Aufgabe erfülle: Er sollte einen der Silmarill aus Melkors Krone schneiden, und ihn Thingol übergeben. Als Beren diese Aufgabe erfüllen wollte, wurde er von Sauron gefangen genommen, aber von Huans gerettet. Beren verkleidete sich nun als Werwolf Draugluin. Lúthien schläferte Melkor mit Hilfe eines Zaubers ein und sie schnitten einen Silmaril aus der Krone. Beren wurde jedoch daraufhin die Hand von Melkors Wolfshund Carcharoth abgebissen. Thingol willigte in die Hochzeit ein, als er den Armstumpf sah. Die Silmaril aber brannten in Carcharoths Körper und er tötete Beren. Es kam zur großen Wolfsjagd und der Riesenwolf kämpfte gegen Huan, der sich mittlerweile von seinem Herrn losgesagt hatte. Beide Hunde starben bei diesem Kampf. Lúthien sagte Beren, er solle in den Mandos Hallen auf ihn warten, und das tat er auch. Mit einem Trauerlied rührte sie Mandos so, dass er sich bei Manwe für das Schicksal der beiden einsetzte. Beren durfte zurückkehren, aber nur wenn Lúthien auch sterblich werden würde. Die beiden lebten zusammen in Tol Galen. Nachdem Beren noch an der Schlacht von Sarn Athrad teilgenommen hatte, starb er im Jahre 508, ein Jahr vor Lúthien. Die Geschichte von Beren und Lúthien hat stark autobiographische Züge. Auf Tolkiens Grabstein steht Beren auf dem seiner Frau, Lúthien.

Bilbo

Bilbo Beutlin wurde im Jahre 2890 des Dritten Zeitalter in Hobbingen geboren. Im Alter von 45 Jahren kam der Zauberer Gandalf nach Beutelsend und überredete den völlig überraschten Hobbit, an einem Abenteuer mit den 13 Zwergen unter Thorin Eichenschild teilzunehmen. Er war also der Protagonist in Tolkiens erstem Buch Der kleine Hobbit. Während der Reise fand Bilbo den einen Ring, an dem er zunächst nichts besonderes feststellen konnte. Bilbo erlebt zusammen mit den Zwergen viele Abenteuer: Er kommt nach Bruchtal, in das Nebelgebirge, in den Düsterwald und schließlich zum Erebor, dem einsamen Berg. Am Ende wurde der Drache Smaug von dem Jäger Bard erschossen. Nach der Schlacht der fünf Heere kehrte Bilbo mit einer Menge Gold in das Auenland zurück, wo er an seinem 111. Geburtstag Frodo den Ring gab und nach Bruchtal ging. Nach dem Verlust des Ringes alterte er sehr schnell. Er schrieb das Rote Buch, aus dem die Informationen schließlich zum Herr der Ringe zusammengefasst wurden. Nach dem Ringkrieg fahren Bilbo und Frodo am 29. September 3021 in die Unsterblichen Lande.

Boromir

Boromir wurde im Jahre 2978 des Dritten Zeitalters als Sohn des Truchsess Denethor von Gondor geboren. Er war der ältere Bruder von Faramir und wurde durch einen Traum nach Bruchtal geführt, wo er sich der Gemeinschaft des Ringes anschloss. Auf dem Amon Hen jedoch versuchte er, den Ring an sich zu reißen, angetrieben von dem Wunsch, ihn gegen Sauron einzusetzen, um seine Heimat Gondor zu schützen. Im kurze Zeit später angefachten Kampf zwischen ihm und Sarumans Orks wurde er von diesen mit Pfeilen beschossen. Er starb noch an diesem 26. Februar 3018.

Denethor

Denethor wurde im Jahre 2930 des Dritten Zeitalters geboren und herrschte von 2984 bis 3019 als Truchsess in Gondor. Seine Frau war Findulias, mit der er die zwei Söhne Boromir und Faramir hatte. Denethor war ein willensstarker Mann und kämpfte mit Sauron durch den Palantir (eine Art geistiges Ringen), den er besaß. Durch diesen Kampf in den Wahnsinn getrieben, verbrannte er sich selbst.



Elrond

Sternendach genannt, wurde noch im ersten Zeitalter, kurz vor Beginn des zweiten, als Sohn von Earendil und Elwinh, geboren. Sein Bruder war Elros, der sich im Gegensatz zu Elrond für ein Dasein als Mensch entschied. Elrond wurde Herold von Gil-Galad und führte dessen Heer. im Jahre 1697 des Zweiten Zeitalters gründete er die Festung Imladris, auch Bruchtal genannt. Er wurde von König Gil-Galad zum Vize-Regenten Eriadors ernannt. Elrond erhielt den blauen Ring Vilya. Im Krieg des letzten Bündnisses kämpfte er Seite an Seite mit Gil-Galad und Elendil. Nachdem Isildur Sauron den einen Ring von der Hand geschnitten hatte, riet Elrond diesem, ihn im Feuer des Orodruin zu vernichten.
Elronds Tochter Arwenheiratete nach dem Ringkrieg Aragorn, nachdem dieser König von Gondor geworden war. Elrond war bekannt für seine Weisheit.

Feanor

Feanor, von seinem Vater Finwe Curufinwe (Geschickter Finwe) genannt, wurde oft als der "größte" Elb bezeichnet. Er war derjenige, der die Silmaril und die Palantirir erschuf. Feanor war ohne Zweifel eine sehr eigensinnige Persönlichkeit. Er führte die Rebellion der Noldor gegen die Valar an. Verheiratet war er mit Nerdanel, mit der er sieben (sehr ungewöhnlich für die Elben, er war der Rekordhalter *g*) Söhne hatte: Maedhros, Maglor (der später einen der Silmaril ins Meer warf), Celegorm, Caranthir, Curufin, Amrod und Amras. Feanors Halbbrüder waren Fingolfin und Finarfin. Er empfand sie als Rivalen, besonders ersteren, den er auch mit seinem Schwert bedrohte. Im Norden von Valinor baute sich Feanor eine Festung, genannt Formenos. Nachdem Melkor die zwei Bäume Valinors zusammen mit Ungoliath zerstört hatte, gab Feanor die Silmaril nicht heraus, obwohl sie mit ihrer Hilfe wieder hätten zum Leben erweckt werden können. Später stahl Melkor die Silmaril, und Feanor schwor, dass er sie, koste es was es wolle, zurückholen würde (Feanors Eid). Um mit den anderen Noldor nach Mittelerde zu gelangen, stahl er den Teleri mit Gewalt ihre Schiffe. Dadurch fielen alle Noldor unter Mandos Fluch, der alle ihr Leben lang verfolgt. Feanor ließ nach der Ankunft die Schiffe verbrennen, obwohl abgemacht war, dass er sie Fingolfin und seiner Sippe schickte. Durch diese Tücke mussten diese die Überquerung der Helcaraxe hinnehmen, die vielen das Leben kostete. In einer Schlacht gegen Melkor, der jetzt von Feanor Morgoth genannt wurde, überschätzte er sich und geriet zwischen mehrere Balrogs, durch die er tötlich verwundet wurde und starb. Meiner Ansicht nach ist es schwierig, Feanor als den "größten" aller Elben zu bezeichnen. Seine Schaffens -und Führungskraft war zwar unübertroffen, jedoch ließ er sich durch Stolz zu verbrecherischen und frevelhaften Taten verleiten, nicht gerade ein Anzeichen für "Größe".

Fingolfin

Fingolfin war der ältere Halbbruder Feanors. Er war der erste Sohn seiner Mutter Indis. In Valinor wurde er von Feanor mit dem Schwert bedroht, vergab diesem aber wieder. Er nahm an der Rebellion gegen die Valar teil und zog mit seinen Söhnen Fingon, Turgon und Aredhel nach Mittelerde. Wie oben berichtet, wurde er von seinem Halbbruder betrogen und verlor dadurch viele Angehörige seiner Sippe. Als Fingolfin in Mittelerde ankam, ging die Sonne auf. Er entrollte sein Banner und es wuchsen Blumen zu seinen Füßen. Mit seinem Einzug in Endor begann auch das Erste Zeitalter. Im Jahre 7 wird er nach Feanors Tod Hoher König der Noldor. Nach der Schlacht Dagor Bragollach 455 war Fingolfin so erzütnt über die Niederlage der Noldor, dass er Melkor zum Zweikampf herausforderte:
Da sah Fingolfin den (so schien es ihm) endgültigen Untergang der Noldor und die nie wieder gutzumachende Niederlage aller ihrer Häuser gekommen, und in Zorn und Verzweiflung bestieg er sein großes Pferd Rochallor und ritt allein davon, und keiner konnte ihn zurückhalten. Er ritt über Dor-nu-Fauglith, wie der Wind durch den Staub fährt, udn alle, die ihn sahen, flohen voll Entsetzen, glaubten sie doch, Orome selbst käme geritten, denn der Wahnsinn des großen Zorns war in ihm, so daß seine Augen leuchteten wie die Augen der Valar. Allein kam er vor die Tore von Angband, und er stieß in sein Horn und pochte zum zweiten Mal an die eisernen Pforten, Morgoth zum Zweikampf fordernd. Und Morgoth kam. (Das Silmarillion, Klett Kotta, S.205)
In dem Kampf fügte Fingolfin Melkor viele Wunden zu. Doch konnte er sich der Macht des Vala nicht widersetzen. Er wurde schließlich von ihm erschlagen. Und als Morgoth den Leichnam seinen Wölfen zum Fraß vorwerfen wollte, kam Thorondor, einer von Manwes Adlern, herabgeflogen und zerfetzte ihm das Gesicht. Er nahm den toten Körper Fingolfins und trug ihn auf einen Berggipfel der umliegenden Bergen Gondolins. Dort wurde Fingolfin von seinem Sohn Turgon begraben.

Finwe

Finwe war der erste König der Noldor. Er war einer der Elben, die mit Orome nach Valinor gegangen sind, um sich Aman anzusehen. Seine erste Frau war Miriel Sirinde, die Mutter von Feanor. Nach deren Tod heiratete er Indis, mit der er die Söhne Fingolfin und Finarfin hatte. Finwe wurde von Melkor während der Verteidigung der Silmaril erschlagen.

Frodo

Frodo Beutlich wurde im Jahre 2968 des Dritten Zeitalters im Auenland als Sohn Drogo Beutlins und Primula Brandybocks geboren. Seine Eltern starben früh, und deshalb adoptierte ihn sein Onkel Bilbo Beutlin. Frodo sollte auch der Erbe seines Onkels werden und deswegen auch den Einen Ring erhalten. Als Gandalf herausfand, welche Bedeutung der Ring hat, zog Frodo im Alter von 50 Jahren zunächst nach Bruchtal, wo er an Elronds Rat teilnahm. Dort wurde die Gemeinschaft des Ringes gebildet, und Frodo machte sich mit seinen neun Gefährten auf, um den Ring in den Tiefen des Schicksalsberges zu versenken. Er erlebte viele Abenteuer mit ihnen und es bereitete ihm besonders tiefen Schmerz, als Gandalf zusammen mit dem Balrof in Moria in den Schatten stürtzte. Nachdem sich die Gemeinschaft des Ringes aufgelöst hatte, ging Frodo allein mit seinem besten Freund und Diener Sam nach Mordor, wo sie auch Gollum wiedertrafen, der ihnen einerseits half, sie andererseits auch in eine Falle führte. Schließlich gelang es, den Ring in den Orodruin zu werfen, und der Ringkrieg war gewonnen. Jedoch konnte sich Frodo nie mehr von dem Schmerz, der ihm von den Nazgul und von dem Ring zugefügt wurden, erholen. Im Jahre 3021 des Dritten Zeitalters ging Frodo zusammen mit den anderen Ringträgern nach Aman.

Gandalf

Siehe Sektion Istari unter Gandalf.

Galadriel

Galadriel wurde im ersten Zeitalter als Tochter von Finarfin und Earwen geboren. Sie war die Großmutter von Arwen und gehörte zu den ältesten und auch mächtigsten Elben des dritten Zeitalters in Mittelerde. Sie war sehr hochgewachsen und besaß erstaunliche Willenskraft. Im ersten Zeitalter zog sie mit ihren Brüdern nach Mittelerde, um den verzweifelten Kampf gegen Morgoth zu führen. Am Ende des ersten Zeitalters blieb sie im Gegensatz zu vielen anderen in Mittelerde. Mit ihrem Gemahl Celeborn herrschte sie über den Wald Lórien. Galadriel wurde sehr weise und war als Elbenzauberin bekannt, unter denen, die sie weniger gern mochten, wie z.B. die Zwerge auch als Elbenhexe. Galadriel war Trägerin von Nenya, des Rings des Wassers. Sie war eine äßerst starke Herrscherin, sie konnte Lórien weitgehend vor Abgriffen schützen. Sie bestand die Prüfung, der sie durch Frodo wiederstehen musste, da er ihr den Einen Ring anbot. Galadriel ging nach dem Ringkrieg mit den anderen Ringträgern in die Unsterblichen Lande.

Gimli

Gimli, Gloins Sohn, wurde im Jahre 2879 des Dritten Zeitalters in den Blauen Bergen geboren. Er ließ sich 2941 in Erebor nieder. Gimli ging zusammen mit seinem Vater nach Imladris, nahm an Elronds Rat teil und wurde in die Gemeinschaft des Ringes aufgenommen. Er durchlebte zusammen mit den Gefährten viele Abenteuer und freundete sich sogar mit dem Elben Legolas an, was sehr ungewöhnlich ist. Gimli fiel vor allem durch seine enorme Kampfeskraft auf, durch die er zu einem der berühmtesten Zwerge wurde. Im Jahre 120 des Vierten Zeitalters segelte er mit seinem Freund Legolas nach Aman.

Gollum

Gollum wurde im Jahre 2430 des Drittes Zeitalters geboren. Er lebte auf den Schwertlfeldern im Tal des Anduin. Im Jahre 2463 nahm er, dessen ursprünglicher Name Sméagol war, seinem Bruder Déagol den einen Ring ab, den dieser beim Fischen in dem Fluß Anduin gefunden hatte, und erschlug ihn dabei. An diesem Tag war sein 33. Geburtstag, genauso alt wie Frodo, als er den Ring von Bilbo bekam. Unter dem Einfluss des Ringes behauptete sich die böse Seite Gollums immer mehr, woraufhin dieser aus seinem Stamm ausgestoßen wurde. Den Namen Gollum bekam er von seinen Stammesgenossen aufgrund des Schmatzlautes, welchen er des Öfteren von sich gab. Er flüchtete nach dem Ausschluss in das Nebelgebirge, wo er sich von Fischen und kleineren Orks ernährte. Durch den Ring mutierte er zu einer mikrigen, schwächlichen und lichtempfindlichen Gestalt. Als Bilbo Beutlin im Jahre 2941 Gollum den Ring stahl, machte Sméagol sich auf die Suche nach ihm. Im Jahre 3010 wurde er von den Nazghûl gefangengenommen. Er verriet Sauron vom Auenland und wurde sieben Jahre später wieder freigelassen. Kurze Zeit später wurder er von Aragorn gefangen genommen und auf Geheiß Gandalfs an die Grünelben im Düsterwald übergeben, von wo er ein Jahr später fliehen und sich nach Moria absetzen konntem, wo er eher zufällig auf die neun Gefährten traf. Nachdem die Gemeinschaft des Ringes auseinandergefallen war, führte Gollum, der darauf hoffte, an den Ring zu gelangen, Sam und Frodo nach Cirith Ungol, um sie Kankra auszuliefern. Unter dem Orodruin biss er schließlich Frodo den Ring vom Finger und stürzte mit ihm in die Lava des Schicksalsberges.

Huan

Huan wurde Celgorm einst von Orome geschenkt. Er wird auch Hund von Valinor oder Führer der Hunde von Hisilome genannt. Huan stand ebenfalls unter Mandos Fluch, da er Celegorm bei der Revolte gegen die Ainu treu blieb. Er wurde dazu verdammt, nur dreimal sprechen zu dürfen und die Prophezeiung lautete, dass er bei einem Kampf mit dem größten aller Wölfe umkommen würde. Huan war so stark und mächtig, dass er sogar Sauron besiegte, als dieser verschiedene Wolfsgestalten einnahm. Später sagte er sich von seinem Herrn los, um Beren und Luthien zu helfen. Schließlich tötete er den Wolfshund Carcharoth, der von Melkor ausgesandt wurde, und kam dabei, gemäß der Prophezeiung selbst um.

Hurin

Hurin war der Sohn Galdors von Dor-Iómin und Burder von Huor. Mir seiner Frau Morwen hatte er seinen Sohn Turin und seine Tochter Nienor. Hurin wurde im Jahre 440 des Ersten Zeitalters geboren. Er kam zusammen mit seinem Bruder Hour nach Gondolin . In der Nírnaeth Arnoediad (Schlacht der ungezählten Tränen) wurde er gefangen genommen. Berühmt wurde er durch seinen Schlachtruf Aure entulava (Es soll wieder Tag werden). Melkor hielt Hurin 30 Jahre hindurch gefangen. Im Jahre 502 wurde er, nach dem Tod seines Sohnes Turin, entlassen. Er erschlug den Zwerg Mim und brachte Thingol das Nauglamir. Melian erlöste Hurin vom Bann Morgoths und erzählte ihm vom Schicksaal seiner Kinder. Im Jahre 503, so heißt es, stützte er sich in das Große Meer bei Belegaer.

Legolas

Legolas (Quenya-Name: Grünblatt) war der Sohn Thranduils, dem König der Sindar-Elben. Als einer der neun Gefährten des Ringes trug er mit dazu bei, dass der Ringkrieg schließlich gewonnen werden konnte. Nach dem Ende des Ringkrieges gründete er eine Kolonie der Grünwald-Elben in Ithilien. Während seinen Abenteuern, die er vor allem zusammen mit Aragorn und Gimli durchlebte, freundete er sich, der alten Feindschaft zwischen Elben und Zwergen zum Trotz, mit Gimli dem Zwerg an, den er im Jahre 120 des Vierten Zeitalters mit in die Unsterblichen Lande nahm.

Lúthien

Lúthien wurde im Zeitalter der Sterne als Tochter des Königs von Doriath, Thingol und der Maia Melian geboren. Von ihr wird gesagt, sie sei das schönste Lebewesen Ardas gewesen. Im Jahre 465 begegnete sie Beren, der sie Thinúviel nannte, aufgrund ihrer Schönheit. Thingol wollte die Heirat nur bewilligen, wenn Beren einen Silmaril aus der Krone Melkors entfernt und ihn nach Doriath bringt. Diese Aufgabe schien unmöglich, jedoch entschloss er sich, alles für die Heirat zu tun. Trotz des Verbotes des Vaters verließ Lúthien Doriath, um Beren zu helfen. Mit der Hilfe Huans gelang es Lúthien, ihn aus den Fängen Saurons zu befreien. Danach gingen sie nach Anband, wo sich die beiden verkleideten, Lúthien durch einen Zauberspruch Melkor und seinen gesamten Hofstaat zum Schlafen brachte und so Beren einen Silmaril aus der Krone schneiden konnte. Dieser kam jedoch wenig später durch den Riesenwolf Carcharoth um. Lúthien fiel in so starke Trauer, dass sie dadurch starb. Durch ein Klagelied wurde Mandos so erweicht, dass er sich bei Manwe für die beiden einsetzte. Dieser willigte ein und beide durften von Tod zurückkehren, unter der Bedingung, dass Lúthien ein sterbliches Leben wählt. Sie hatten einen Sohn, namens Dior. 40 Jahre lebten sie in Ossiriand zusammen, bevor beide starben.

Manwe

Manwe ist der Höchste der Valar und Bruder von Melkor. Er herrscht über Valinor und ist der Stellvertreter Erus auf Arda. Seine Gattin ist Varda mit der er zusammen auf dem Taniquetil lebt. Manwe ist der Herr der Lüfte, des Windes und der Wolken, seine Maiar sind Manwes Boten, die Adler, die auch Frodo vor der Lava am Schicksalsberg retten. Manwe mischt sich eher selten in die Angelegenheiten Mittelerdes ein. Als die Numenorer Valinor angreifen, bittet er Illúvatar, die Sache zu "erledigen". Außerdem schickte er im Dritten Zeitalter die Istari nach Mittelerde, um die Bewohner im Kampf gegen Sauron zu unterstützen.

Melkor

Melkor ist in den ersten Zeitaltern die Personifikation des "Bösem" in Tolkiens Mythologie. Er war der mächtigste Vala, hatte aber immer aufrührerische Gedanken. Immer plagte ihn Neid auf die anderen Ainur. Nachdem Arda erschaffen war, versuchte er stets, die Landschaft zu seinen Gunsten und nach seinen Wünschen umzugestalten. Daher schreckte er auch nicht davor zurück, die Werke der anderen Valar zu zerstören oder zu verändern. Er war stets von Machtstreben beeinflusst und wollte, dass sich ihm alle Wesen Ardas unterwerfen. Im Norden Beleriands baute er sich die Festung Utumno und schuf dort mehrere Ungeheuer, wie z.B. die Balrogs. Bald griff er die Valar in Aman an und zerstörte die zwei Leuchten, die in Aman aufgestellt wurden. Nach dem Erwachen der Elben war sein größtes Ziel, dieses Volk seinem Willen zu unterwerfen. Melkor korrumpierte einige Elben und schuf so die Orks, die sein Hauptinstrument in der Verwirklichung seines Machtbestrebens darstellten. Zusammen mit der Spinne Ungoliath gelang es ihm, die zwei lichtspendenden Bäume Laurelin und Telperion zu zerstören. Außerdem stahl er Feanor die Silmaril, woraufhin dieser ihm den hoffnungslosen Krieg erklärte. Die Elben nannten Melkor von nun an nur noch Morgoth, der "schwarze Feind". Anschließend baute er sich eine Krone, in der er die Silmaril steckte und die Festung Angband, in der er sich lange Zeit versteckt hielt. Er begann dort, Drachen zu züchten, der erste von ihnen war Glaurung. Es folgten zahlreiche Kriege mit den Elben, jedoch gelang es letzteren nicht, die Silmarili zurück zu erobern. Erst als Die Welt unter den Armeen Melkors unterzugehen drohte, griffen die restlichen Valar ein. Im Krieg des Zorns gelang es der vereinigten Armee von Elben, Menschen, Maiar und Valar, Melkor zu schlagen. Durch die sich entfesselnden Kräfte versank ganz Beleriand im Meer. Morgoth wurde in die unendliche Leere verbannt und kehrte nie wieder nach Arda zurück.

Meriadoc

Meriadoc Brandybock, vielen eher bekannt als Merry, wurde im Jahre 2982 des Dritten Zeitalters im Auenland geboren. Er war ein Freund von Frodo und nahm auch an dessen Reise zur Vernichtung des Ringes teil. Als die Gemeinschaft des Ringes auseinander fiel, wurden Merry und sein Vetter Pippin von den Uruk-Hai Sarumans gefangen genommen. Im Wald von Fangorn konnten sie sich befreien und lernten Baumbart kennen, mit dem sie sich anfreundeten. Während des Ringrieges schwor Merry König Theoden in Edoras die Lehenstreue. In der Schlacht auf den Pellenor-Feldern half er Eowyn, den obersten Nazgûl zu töten. Er wurde daraufhin zum Ritter von Rohan geschlagen. Außerdem bekam er von Eowyn das Horn der Mark geschenkt. Nach dem der Herrscherring vernichtet wurde, befreite er zusammen mit den anderen Hobbits das Auenland vor Sarumans Schergen. Seine letzten Jahre verbrachte Merry zusammen mit Pippin in Rohan und Gondor.

Pallando

Siehe Sektion Istari unter Pallando.

Peregrin

Peregrin Tuk wurde 1390 AZ (2990 DZ) als Sohn des Thrains des Auenlandes geboren. Im Jahre 3018 DZ schloss er sich in Bruchtal der Gemeinschaft des Ringes an und durchlebte zusammen mit den anderen Gefährten viele Abenteuer. Er und Merry wurden von Sarumans Orks gefangengenommen, konnten sich aber bei den Wäldern von Fangorn befreien. Sie lernten Baumbart und seine Ents kennen und erlebten deren Angriff auf die Festung von Isengard mit. Als Gandalf der Weiße Saruman den Stab zerbrach, warf dessen Diener Grima Schlangenzunge einen der Palantir vom Turm, in den Pippin später aus Neugirde hineinblickte. Daraufhin wurde er von Gandalf nach Minas Tirith mitgenommen. Dort wurde er Diener von Denethor, vor dessen Wahn er Faramir rettete. Nach dem Ringkrieg wurde Pippin zum Ritter von Gondor ernannt. Im Jahre 1434 AZ (14 VZ) wurde er 32. Thrain des Auenlandes. Nach 50 Jahren Amtszeit ging er zusammen mit Merry zunächst nach Rohan, und, nachdem Eomer gestorben war, nach Gondor, wo beide in der Königsgruft bestattet wurden.

Radagast

Siehe Sektion Istari unter Radagast.

Sam Gamdschie

Sam Gamdschie ist ein Hobbit aus dem Auenland, der im Jahre 1380 AZ in Hobbingen geboren wurde. Er war der Gärtner von Bilbo Beutlin und lernte so Frodo kennen, den er auf der Reise der Gefährten bis zur finalen Zerstörung des Ringes begleitete. Ohne seine Hilfe wäre der Sieg des Guten wohl nicht zustande gekommen. Zeitweise war er auch Ringträger, wodurch er berechtigt war, nach Aman zu fahren, was er im Jahre 1482 AZ, nach dem Tod seiner Frau Rosie, auch tat.

Saruman

Siehe Sektion Istari unter Saruman.

Sauron

Sauron war ursprünglich ein Maia Aules, der später zu Melkor überlief. Er herrschte in Tol-in-Gaurhoth und züchtete Werwölfe. Auch selbst nahm er deren Gestalt an, so auch in seinem Kampf mit dem Hund Huan. Nachdem Melkor besiegt worden war, versteckte er sich irgendwo in Mittelerde, um dann im zweiten Zeitalter die Festung Barad-dúr in Mordor zu errichten. Er überredete die Elben von Eregion, die Ringe der Macht zu schmieden. Als Sauron den Herrscherring selbst schmiedete, wurden die drei Ringe der Elben in Sicherheit gebracht. Die übrigen Ringe, die der Menschen und der Zwerge, nahm er an sich. Allerdings nahm seine Macht bald wieder ab, da Gil-galad ihn besiegte. Im Jahre 2262 ließ er sich gefangen nehmen. Er schmeichelte sich bei den Numenorern ein und wurde sogar als Gott verehrt. 3019 wurde er dann erneut durch das letzte Bündnis besiegt. Durch den Verlust der Herrscherringes wurde er sehr schwach und versteckte sich um das Jahr 1000 des Dritten Zeitalters im Düsterwald, wo er als Totenbeschwörer in Erscheinung trat. Dort baute er auch seine Festung Dol Guldur auf. Vom Weißen Rat vertrieben, kehrte er nach Mordor zurück, wo er seine alte Festung Barad-dúr wieder aufbaute. Durch die Vernichtung des einen Ringes durch Frodo wurde Sauron endgültig vernichtet.

Theoden

Theoden, Sohn von Thengel und Morwen, war der siebzehnte König von Rohan, der zur Zeit des Ringkrieges (3019 DZ) regierte. Er bestieg den Thron im Jahre 2980 des dritten Zeitalters und ließ sich von Grima Schlangenzunge, seinem Berater und Diener, allerdings einem Spion von Saruman, einreden, krank, alt und schwach zu sein. Alle Entscheidungen ließ er durch seinen Berater treffen und verkünden. Am 2. März 3019 wurde er von Gandalf dem Weißen geheilt. In einer der entscheidensten Schlachten des Ringkrieges, der Schlacht auf den Pelennor-Feldern, wurde er von seinem Pferd erdrückt, welches durch den Hexenmeister von Angmar zum Sturz gebracht wurde.

Tom Bombadil

Tom Bombadil, der Herr des Alten Waldes, auch Iarwain Ben-adar, Forn oder Orald genannt, ist das große Rätsel in Tolkiens Werk Der Herr der Ringe. Seine Gattin ist die Nixe Goldbeere. Wer Tom Bombadil genau gewesen sein soll, bleibt ein Mysterium. Die naheliegenste Vermutung ist, dass er ein sehr alter Maia-Geist war. Aber auch die Möglichkeit, dass er Illuvatar war, wird in Diskussionen nicht ausgeschlossen. Die Ansicht, Tom sei einfach eine Art literarisches Stilmittel, hat aufgrund des folgenden Satzes von Tolkien ebenso seine Daseinsberechtigung: "Als Geschichte, denke ich, ist es gut, wenn vieles ungeklärt bleibt (besonders, wenn es tatsächlich eine Erklärung gibt) ... Und ein paar Rätsel muss es immer geben, sogar in einem mythischen Zeitalter. Tom Bombadil ist eines (absichtsgemäß)." (Briefe, S. 231 (#144), an Naomi Mitchison). Tom Bombadil muss eine außergewöhnlich mächtige Person gewesen sein. Der Ring konnte ihm nichts anhaben und er befreite die Hobbits problemlos von den Grabunholden. Er selbst hatte eine blaue Jacke und gelbe Stiefel an, außerdem eine Feder am Hut.

Tuor

Tuor wurde im Jahre 473 des Ersten Zeitalters als Sohn von Huor und Rian geboren. Er wuchs unter den Elben von Mithrim auf, da sein Vater in der Nírnaeth Arnoediad gefallen war. Im Alter von 16 Jahren geriet er in die Gefangenschaft von Ostlingen. Er musste dort unter schrecklichen Bedingungen als Sklave dienen, ehe er nach drei Jahren fliehen konnte. Daraufhin schlug er sich als Bandid durch, bis er die unstillbare Sehnsucht (durch Ulmo) nach dem Meer bekam. In Vinyamar erschien ihm Ulmo in Person. Dieser befahl ihm, nach Gongolin zu gehen und die Waffen und die Rüstung an sich zu nehmen, die Turgon in einem Raum am Strand hinterlassen hatte. Mit der Hilfe des Elben Voronwe und mit einem Tarnmantel, der ihm Ulmo gegeben hatte, gelang es ihm, schließlich nach Gondolin zu gelangen. Auf dem Weg begegnete er seinem Halbbruder Turin. 502 heiratete er Idril, die Tochter Turgons, ein Jahr später wurde Earendil geboren. Als 510 Gondolin zerstört wurde, tötete Tuor Maeglin und führte die Überlebenden zu den Sirionmündungen. Später fuhr er mit seiner Frau nach Aman und wurde dort als einziger Mensch aufgenommen.

Turin

Turin stellt einen der berühmtesten und auch tragischsten Figuren in der Mythologie Tolkiens dar. Er war ein Mensch aus dem Geschlecht der Edain und wurde im Jahre 465 des ersten Zeitalters geboren. Sein Vater war Hurin, seine Mutter Morwen. Nach der Nírnaeth Arnoediad (Schlacht der ungezählten Tränen), in der sein Vater gefangen genommen wurde, schickte ihn seine Mutter nach Doriath, wo er unter dem König Thingol aufwuchs. Er freundete sich mit Beleg an, mit dem er an den Grenzen des Waldes kämpfte. Er erschlug den Elben Saeros im Streit und floh anschließend. Er wurde Anführer einer Bande von Banditen und nannte sich von nun an Neithan (der Gekränkte). Turin bezog, nachdem er den Kleinzwergen Mím gefangen genommen hatte, die Höhlen auf dem Berg Amon Rûdh. Beleg stieß zu ihm, um ihm zu verkünden, dass er nicht verurteilt werden würde. Turin glaubte ihm nicht. Darauf hin schloß sich Beleg der Bande an und befreiten die Gegen um den Berg von den Orks. Mim der Zwerg verriet die Bande an die Orks und diese erschlugen alle bis auf Beleg und Turin, der gefangen genommen wurde. Als Beleg ihn befreien wollte, erschlug Turin ihn aus Versehen. Dass dieser von solchem Unglück begleitet wird, liegt an dem Fluch, den Morgoth über das gesamte Haus Hurin ausgesprochen hat. Turin ging nun mit dem Elben Gwindor nach Nargothrond, wo der Drache Glaurung, einer von Morgoths Dienern, einen Bannfluch auf Turin sprach, der ihn alles bisher Geschehene vergessen ließ. Er heiratete Nienel. Bald darauf tötete er Glaurung, der ihm, kurz bevor er starb, noch offenbarte, dass seine Gattin seine lange verschollene Schwester Nienel ist. Daraufhin brachte sich Turin selbst um.

Ulmo

Ulmo ist ein Vala, der zu den Aratar gehört. Er ist der Herr des Wassers und der zweitbedeutenste unter den Kindern Illuvatars. Er wohnt nicht in Valinor, sondern im Außenmeer und ließ sich nur zu wichtigen Räten bei den anderen Valar blicken. Er war auch der einzige, der sich wirklich in die Geschehnisse in Mittelerde einmuschte, während die anderen Valar davon meist gar nichts wussten. Z.B. erschien er Tour in "persönlich und sagte ihm, er solle die Stadt Gondolin suchen.


Yavanna

Yavanna ist die Schwester Vanas und die Gemahlin Aules. Als Valar erschuf sie das Pflanzenreich auf Arda und die Zwei Bäume von Valinor. Außerdem schickte sie die Ents nach Mittelerde.